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Empfehlung für Daunenbetten

Empfehlung für Daunenbetten Müllers Betten-Manufaktur

Empfehlung für Daunenbetten

Welche Anforderungen werden an eine Zudecke gestellt?

Sie muss:

  • eine gute Wärme-Isolation haben, um Schlafenden vor Kälte zu schützen – sie darf auf der anderen Seite aber auch keine Schweißausbrüche hervorrufen (atmungsaktiv)
  • die Feuchtigkeit, die jeder Mensch beim Schlafen abgibt, aufnehmen und an die Luft weiterleiten (optimaler Feuchtigkeitstransport)
  • ein geringes Gewicht haben – um den Schlafenden nicht zu belasten
  • eine große Anschmiegsamkeit besitzen – damit werden Kältezonen vermieden
  • eine angemessene Wärme-Isolation im Verhältnis zum Gewicht haben
  • eine gute Verarbeitung besitzen – das gilt z.B. für die Nähte,

Diese Anforderungen erfüllen die Daunen-Betten (Zudecken) von Müllers Bettenmanufaktur!

Welche Mischungen aus Daunen und Federn sind für Daunen-Betten die geeignetsten?

Die richtige Mischung hängt insbesondere vom Wärmebedürfnis des Schläfers ab. Generell wird heute aber ein sehr hoher Anteil an Daunen bevorzugt.

Daunen besitzen bei sehr geringem Gewicht die größte Füllkraft und Wärme-Isolation. Steigt der Anteil der Federn, erhöht sich in der Regel das Gewicht der Zudecke; Federn sind schwerer als Daunen.

Die Fähigkeit der Daunen zu wärmen, ohne zu belasten, beruht auf ihrer enormen Füllkraft, also der Fähigkeit, sich „aufzubauschen“. Eine Daunendecke enthält immer eine Mischung aus Daunen und Luftpolstern. Der Anteil der Luft verringert das Gewicht der Decke im Verhältnis zum Volumen, das sie ausfüllt. Auf diese Weise kann eine Daunendecke bei geringem Gewicht eine hohe Wärmehaltung erzielen.

Somit bieten Daunen für den menschlichen Schlafkomfort ideale Voraussetzungen: Sie sind leicht und besitzen eine hervorragende Klimaregulierung. Während des Schlafens wird schnell eine angenehme Wärme aufgebaut, und die aufgenommene Körperfeuchtigkeit wird kontinuierlich abtransportiert.

Welche Federn-/Daunenmischung sind für Kopfkissen sinnvoll?

Kopfkissen verlangen ein Füllmaterial, das über längere Zeit in der Lage ist, den Kopf und eventuell den oberen Teil des Körpers beim Schlafen abzustützen. Daher verwendet man bevorzugt Federn-/Daunenmischungen.

 

Was sind Daunen?

Gänsedaune

Eine Daune ist ein zartes, flockenartiges Gebilde. Sie besteht aus einem kaum sichtbaren Kern undseidenweichen Härchen mit feinsten Verästelungen, die strahlenförmig aus ihm herauswachsen. Daunen besitzen eine große Elastizität: Wenn man zum Beispiel eine Hand voll Daunen in der Hand zusammendrückt und wieder loslässt, entfalten sie sich schnell neu und finden wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.

Daunen sind leichter als Federn. Bedingt durch ihre dreidimensionale Struktur, können sie wesentlich mehr Luft einschließen. Gemessen und ausgedrückt wird diese Fähigkeit durch die Füllkraft (Füllvolumen).

Zwischen den feinen Härchen der Daune bilden sich Hohlräume, die Luft einschließen, um gegen Kälte zu schützen.

Das Gewicht einer Daune liegt erfahrungsgemäß in einem Bereich zwischen 0,0025 g und 0,0045 g. Sie ist abhängig von der Rasse und vom Gewicht der Gänse bzw. Enten und weist daher Unterschiede auf.

Für ein Kilogramm Gänsedaunen werden etwa 250 000 bis 400 000 Daunen benötigt.

Bei der feinsten und dennoch zugleich leichtesten Daune, der Eiderdaune, müssen schon rund 500 000 bis zu einer Million Daunen für nur ein Kilogramm gesammelt werden.

 

Was ist der Unterschied zwischen Daunen und Federn?

 

Entenfeder

Entenfeder

Gänsefeder

Gänsefeder

 

 

 

 

 

 

Federn sind eine eigne Gattung und weisen eine komplett andere Struktur als Daunen auf. Die Feder hat einen länglichen und gebogenen Kiel. Er gibt der Feder eine gewisse Stabilität, ist aber dank seiner enormen Elastizität auch für ihre „federnde“ Wirkung verantwortlich. Im Unterschied zu Daunen eignen sich Federn daher ideal als Füllmaterial für Kissen, wo sie den Kopf angenehm weich abfedern, aber auch gleichzeitig die gewünschte Stabilität im Nacken bieten.

 

Welches Füllmaterial wird zur Füllung von Zudecken und Kissen verwendet?

Wir verwenden ausschließlich Federn und Daunen des Wassergeflügels (Gans und Ente) zum Füllen von Bettwaren (Zudecken und Kissen).

 

Sind Daunen und Federn umweltfreundlich?

Daunen und Federn sind ständig nachwachsende Rohstoffe. Sie bestehen aus natürlichem Protein und enthalten keine Schadstoffe.

  • Daunen und Federn sind ein Nebenprodukt der Fleischerzeugung. Sie stammen vorzugsweise aus Ländern, in denen viel Gänse- und Entenfleisch verzehrt wird. Gänse und Enten werden nicht für die Gewinnung von Daunen und Federn gehalten.
  • Die Erzeugung von Daunen und Federn erfolgt durch den natürlichen Wachstumsprozess des Geflügels.
  • Daunen und Federn sind biologisch abbaubar und liefern sogar wertvollen Dünger. Ihre Entsorgung belastet somit nicht die Umwelt.

Welches ist die richtige Größe der Zudecke?

Die Zudecke sollte mindestens 20 cm länger sein, als Ihre Körpergröße beträgt. Ist sie kürzer, ist ein erholsamer Schlaf wegen kalter Füße in den meisten Fällen nicht möglich.

Auch die Breite der Zudecke sollte nicht zu knapp bemessen sein: In jedem Fall ist die Komfortgröße von 155 x 220 cm zu empfehlen.

Darüber hinaus sind Zudecken auch in Übergrößen erhältlich. Fragen Sie uns!

Was versteht man unter „Inlett“ und„Einschütte“?

Daunen und Federn müssen von einem dichten, aber atmungsaktiven Gewebe umhüllt sein. Es muss zuverlässig verhindern, dass Bestandteile der Füllung (z.B. Federn- oder Daunenteilchen) nach außen durchdringen. Ferner muss es die feuchteausgleichende und atmende Funktion des Füllmaterials unterstützen.

Auch dürfen wiederum keine Teile von außen (z.B. Hautschuppen oder Hausstaubmilben) in die Füllung gelangen. Dieser Gesichtspunkt ist besonders wichtig, denn ein qualitativ hochwertiges Gewebe ist eine wichtige Voraussetzung für Bettwaren für Hausstaubmilben-Allergiker.

Für den optimalen Schlafkomfort müssen die Hüllen luftdurchlässig sein, damit die von der Füllung aufgenommene Feuchtigkeit wieder entweichen kann. Für die Hüllen bietet Baumwolle die wesentliche Rohstoffgrundlage.

Verwendet werden, je nach Qualitätsbereich, mittel- oder langstapelige Mako-Baumwollsorten.

Mako ist eine hochwertige (z. B. ägyptische) Baumwollart – sie ist länger, glänzender und feiner als andere Baumwollarten. Sie wird zu feineren Garnen ausgesponnen und ist daher für die Herstellung der besonders feinen Inlett- und Einschütte-Gewebe geeignet. Man unterscheidet kurzstapelige (ca. 22 mm), mittelstapelige (22-29 mm) und langstapelige (30-35 mm) Baumwolle. Langstapelige Baumwollsorten bieten die beste Qualität.

Daunendichte Gewebe zeichnen sich durch besondere Feinheit, Leichtigkeit und Anschmiegsamkeit aus.

Man unterscheidet

Inlett (Schema)Inlett (auch Feinköper genannt): Ein dichtes Baumwollgewebe in Leinwand, Köper- oder Atlasbindung.
Die Daunen- und Federdichtigkeit wird durch eine hohe Fadeneinstellung und durch die Verwendung feiner Garne erreicht.
Das Kalandern ist ein typischer Veredlungsvorgang für das mechanische Verdichten der Gewebe.
Die Handelsbezeichnung werden zum einen nach den verwendeten Bindungen benannt: Daunenbatist, Köperinlett, Daunensatin. …….. .
Allgemein bezeichnet man ein Köpergewebe(auch Feinköper genannt) als Inlett. Dieses Gewebe wird vorrangig für Kissen und Oberbetten verwendet, die einen höheren Anteil an Federn gegenüber Daunen aufweisen.
Bei der Köperbindung kommt das weichere, voluminösere Schussgarn zu zwei Dritteln auf die linke Seite, die später den Daunen und Federn zugewandt ist. Das auf der Innenseite liegende weiche Schussgarn bewirkt während des Gebrauchs der Bettware eine feine Verfilzung der Gewebefläche, die durch Teilchen der Federnfüllung noch verstärkt wird und so die Gewebedichte noch erhöht.

Einschütte (Schema)Einschütte (auch Perkal oder Cambricgenannt):  Gewebe, das überwiegend für Zudecken eingesetzt wird. Die Einschütte wird in Leinwandbindung gewebt.
Es können feine dichte Baumwollbatiste sein, die auch als Cambric bzw. Perkal bezeichnet werden. Diese Gewebe werden in Leinwandbindung gewebt.
Häufig werden Makogarne in feinen Garnnummern (Nm 85/1 – Nm 250/1) zur Herstellung dieser Gewebe verwendet.
Allgemein werden Einschütte-Gewebe, aufgrund ihres geringeren m²-Gewichts ( 65 – 130 gr) für Zudecken eingesetzt.
Die Leinwandbindung ist die einfachste, älteste, zugleich aber auch engste Verkreuzung von Fäden: Jeweils ein Kettfaden wird mit dem nächsten Schussfaden überkreuzt.

Von besonderer Bedeutung für daunendichtes Gewebe ist die Garnstärke. Das Maß für die Feinheit des Garns ist die Garnnummer (Nm). Je höher die Garnnummer, desto feiner und leichter ist das Gewebe.

Die Verwendung feinster Garne ermöglicht es, die Gewebeporen so klein zu halten, dass ein Durchdringen von Daunenteilen durch die Hülle verhindert wird.

Bei hochwertigen, feinen Geweben liegt die Garnnummer bei 70 bis über 100 Nm.

Die Garnnummer bezeichnet das Verhältnis zwischen Lauflänge und Materialgewicht (Garnstärke).

Beispiel: Garnnummer Nm 50 bedeutet, dass ein Kilogramm dieses Garns die Lauflänge von 50 000 Meter hat. Die feinste für Einschütte-Gewebe verwendete Garnnummer ist Nm 135, d.h., 1 kg Garn hat eine Lauflänge von 135 000 Meter.

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